Die Freiwillige Feuerwehr und ihr hilfsbereiter Dienst


Im Gegensatz zu der Berufsfeuerwehr (BF), setzt sich die Freiwillige Feuerwehr (FF bzw. FFW) überwiegend aus ehrenamtlichen Kräften zusammen. Zudem sind auch einige hauptamtliche Mitglieder, die Beispielsweise für den Rettungsdienst tätig sind, in der Freiwilligen Feuerwehr integriert.
Die Allarmierung der Mitglieder ist oft schwer durchzuführen. Da die Kräfte freiwillig agieren, ist meist davon auszugehen, dass die Mitglieder an verschiedenen Orten aufzufinden sind. Ob zu Hause, auf der Arbeit oder an einem anderen Ort, ob nah oder fern, dies ist eine zu überbrückende Schwierigkeit. Meist benutzt die Freiwillige Feuerwehr Pager oder Sirenen, jedoch gibt es auch den BOS-Funk, diese bestimmte Frequenz wird von der Feuerwehr genutzt.
Nicht nur Brandfälle gehören zu den Einsatzbereichen der Freiwilligen Feuerwehr. Auch andere Gebiete wie große Waldbrände, Hochwasser oder andere Naturkatastrophen werden von den Mitgliedern der Feuerwehr bekämpft.
Das erste Dienstgebäude der Berufsfeuerwache in Deutschland, wurde 1854 in Berlin-Mitte erbaut. Seit 1811 existiert eines der ältesten Freiwilligen Feuerwehren im heutigen Saarland

Bedingungen für den Eintritt bei der Freiwilligen Feuerwehr

Um in die Freiwillige Feuerwehr eintreten zu können, muss der Kandidat verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zu der körperlichen und geistigen Eignung, kommt zudem noch ein Mindestalter. Dieses wird jedoch nicht einheitlich in Deutschland festgehalten und liegt je nach Bundesland bei 16 bis 18 Jahren.
Vor allem die Arbeit im Team und Kameradschaft werden sehr groß geschrieben bei der Freiwilligen Feuerwehr. Denn die Redewendung „von Hand zu Hand“ wird hier in die Tat umgesetzt.
An eine Grundausbildung kommt man nicht vorbei.
Allerdings ist sie so angelegt, dass jeder der mit Ernst bei der Freiwilligen Feuerwehr aufgenommen werden will, diese auch schaffen wird. Meist umfasst die Ausbildung rund 230 Stunden die in Abendkursen angeboten werden. Diese Grundausbildung muss nach Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr nach zwei Jahren absolviert werden. Die Standorte der angebotenen Abendkurse sind überwiegend breit gefächert.
Die Aufnahme ist bei vielen Freiwilligen Feuerwehren sehr unterschiedlich. Von einem Aufnahmegespräch bei denen einen seine Rechte und Pflichten beigebracht werden, über einem Referat über die Feuerwehr oder eine vollständige Bewerbung, bis hin zur Teilnahme an mehreren Abenden im Dienst ist alles möglich.
Wer denkt, dass man diese freiwillige Tätigkeit als Hobby sehen kann, sollte das Ganze noch einmal überdenken. Denn es erfordert hohe Einsatzbereitschaft, viel Übung in verschiedenen Einsatztaktiken und ein hohes Maß an zu erlernenden Kenntnissen.
Die angehenden Mitglieder sollten sich im Klaren sein, dass es sich bei einigen Einsätzen um Leben und Tod handeln kann und somit gute Kenntnisse in Gefahrensituationen und gut durchdachtes Handeln von aller höchsten Priorität sind.
Auch wenn es viele nicht denken, bis heute werden die meisten Brandfälle von freiwilligen Kräften bekämpft.
 

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